Lebensqualität für jung und alt

Davos muss gerade für Junge und Familien wieder attraktiver werden. Teure Wohnungen und einseitige Jobmöglichkeiten befördern die Abwanderung. Ein gutes Bildungsagebot, moderne Familieninfrastrukturen und eine gezielte Entlastung wirken dem entgegen.

Davos ist ein teures Pflaster. Das spüren neben jungen Leuten auch Familien. Diese müssen finanziell entlastet werden. Mit einem Vorstoss habe ich erreicht, dass VBD-Jahresabos für Kinder und Jugendliche nur noch die Hälfte kosten. Das hilft, ist aber nicht genug. Es braucht weitere Entlastungen für für Jugendliche und Familien, etwa bei den Wohnungspreisen oder bei den Betreuungskosten:

Die Kosten für familienergänzende Kinderbetreuung sind im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hoch. Für viele Familien lohnt sich die Erwerbstätigkeit beider Eltern nicht. Wir müssen handeln, gerade als Bildungs-, Forschungs- und Gesundheitsplatz. Das sagt auch das Wirtschaftsforum Graubünden. Auch der Bund stellt Gelder in Aussicht, um das Agebot zu verbessern. Darum soll auch die Gemeinde die Kinderbetreuung in Davos bedürfnisgerechter und bezahlbarer machen. Ich habe eine entsprechende Anfrage und ein Postulat eingereicht.

Davos investiert viel. In Strassen, ins Konggresszentrum, ins Eisstadion. Jetzt sind auch die Schulen dran. Die letzten Jahre wurde die Schulraumerweiterung in Davos Dorf auf die lange Bank geschoben. Endlich wurden Gelder bereitgestell und es läuft ein offener Wettbewerb zur Ermittlung eines sinnvollen Projekts. Wir bleiben dran.

Für Klima und Fortschritt

Jon Pult auch in den Ständerat